Über die Schule:

1. Die Deutsche Schule Rom ist eine Privatschule, deren Ursprung auf das Jahr 1851 zurückgeht. Das Jahr, in dem auf dem Kapitol mit der regelmäßigen Unterweisung der Kinder in Rom ansässiger Deutscher begonnen worden ist.

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Unsere Schulbibliothek

2. Sie wird vom gemeinnützigen Deutschen Schulverein Rom getragen, dem 1911 die Rechtsfähigkeit nach deutschem Recht verliehen wurde. Nach BGB § 23 ist der Schulverein ein "Idealverein". Der Vater oder die Mutter eines Schulkindes hat das Recht, auf Antrag Mitglied des Vereins zu werden (s. auch Näheres im Anmeldeformular).

3. Der Vater oder die Mutter ehemaliger Schüler sowie die ehemaligen Schüler selbst können fördernde Mitglieder werden.

4. Der Schulverein handelt durch seinen Vorstand, der aus 15 Mitgliedern besteht. (Nähere Angaben finden sich in der Vereinssatzung.)

5. Die Schule muss sich in Unterricht, Zeugnissen und deutschsprachigen Prüfungen an die Vorschriften der Ständigen Konferenz der Kultusminister der deutschen Bundesländer halten. Sie ist zudem an die Auflagen des 1975 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Italien geschlossenen Anerkennungsabkommens (kurz: Memorandum) gebunden.
(s. Gazzetta Ufficiale Nr. 151/75).

6. Die Schule stellt ein deutsches Abiturzeugnis aus. Sofern die Bedingungen des Memorandums (siehe 5.) erfüllt sind, ist es einem italienischen Abitur gleichgestellt und berechtigt zur Aufnahme eines Studiums an einer italienischen Universität.

7. Die Deutsche Schule Rom ist eine christlich geprägte Schule, die für alle Nationen und Konfessionen offen ist.

8. Es ist ein wesentliches Anliegen der Schule, die Begegnung zwischen jungen Menschen verschiedener Nationen und der deutschen und italienischen Kultur zu fördern. Gemäß Satzung ist sie daher als Begegnungsschule definiert.

9. Die Begegnungsschule wird als "Instrument der Völkerverständigung und der Festigung des Friedens" von der Bundesrepublik Deutschland so hoch eingeschätzt, dass sie den größeren Teil der zum Unterhalt der Schule erforderlichen Gesamtaufwendungen trägt und dem Schulverein auch das große, moderne Schulhaus mit allen Einrichtungen für einen wirksamen Unterricht gebaut und zur Verfügung gestellt hat.

10. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert die Entsendung deutscher Lehrkräfte sowie einen Großteil der übrigen Personal- und Sachkosten. Die Schulbeihilfe hat den Charakter einer Zuwendung und wird Jahr für Jahr im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel in Deutschland neu festgesetzt.

11. Die Republik Österreich trägt mit der Entsendung und Besoldung zweier Lehrer zum Schulhaushalt bei.

12. Die verbleibenden Kosten müssen von der Elternschaft getragen werden. Der Tatsache, dass nicht alle Elternhäuser finanziell gleich belastet werden können, trägt die Schule Rechnung. Sie kann, wenn die Notwendigkeit in einem entsprechenden Antrag nachgewiesen wird, einen Teil des Schulgeldes erlassen.

Kontakt

Deutschen Schule Rom
Via Aurelia Antica 397-403
I-00165 Roma
Tel.: 0039-06-6638 776
Fax: 0039-06-6630632
E-Mail: dsr@dsrom.de
www.dsrom.de

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